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Die Idee hinter GrimGo
Lass mich erklären, warum dieses Set überhaupt existiert.
Ich sehe es jede Woche: Anfänger kaufen ein Set Picks, sind begeistert und innerhalb von zwei Wochen hat die Hälfte der Picks eine Biegung. Zu viel Kraft verwendet, falscher Winkel, das passiert…
Also dachte ich: Was wäre, wenn ich ein Set mache, das dagegen resistent ist?
Das Konzept: Dickere Materialien, kürzere Schäfte (laut FEA-Analyse 2,79× stärker als Standard-Picks), optimiert für Anfängerfehler. Ein Set, das du nicht sofort kaputt bekommst, während du noch lernst, wie viel Kraft du verwenden musst.
Es klang gut in der Theorie. Und die FEA-Analyse bestätigte es: Diese Picks sind robust. Aber…
Es gibt einen Unterschied zwischen „stark“ und „brauchbar“.
Was sagen die Tester?
Ich habe Prototyp-Sets an Lockpicker in Deutschland und Deutschland verteilt. Anfänger und Fortgeschrittene. Menschen, die auf Veranstaltungen testen, YouTube-Macher, Vereinsmitglieder. Alle mit ihrer eigenen Perspektive.
Und das Feedback ist klar: Das Konzept stimmt, aber die Ausführung muss anders sein.
Der rote Faden: „Dieses Set funktioniert gut für einfache Übungsschlösser, aber sobald es komplexer wird, stößt man auf die Einschränkungen.“
Lass mich dich durch das führen, was ich höre.
Worin das Set gut ist
Zuerst die gute Nachricht, denn die gibt es auch:
1. Das Konzept funktioniert für Anfänger
Was gut funktioniert:
- Standard-Übungsschlösser mit transparentem Gehäuse
- Einfache Vorhängeschlösser bis 5 Pins
- Basiszylinder mit großzügigen Schlüsselöffnungen
- Lernen der grundlegenden Single-Pin-Picking-Technik
Mehrere Tester bestätigen: „Für mein erstes Übungsschloss funktioniert dieses Set perfekt. Die Picks fühlen sich robust an und ich mache mir keine Sorgen, dass sie brechen.“
2. Spannungswerkzeuge funktionieren gut
Das höre ich von mehreren Seiten: „Die Spannungswerkzeuge geben die richtige Kontrolle. Sie fühlen sich stabil an und geben gutes Feedback.“
Das einzige Stück Feedback war „Warum macht ihr die Spannungswerkzeuge nicht doppelseitig?“. Der Grund ist, dass man einseitige Spannungswerkzeuge leichter aus dem Etui holt, aber vielleicht sollten wir die Funktionalität in den Vordergrund stellen.
Spannung ist entscheidend. Wenn die nicht gut funktioniert, funktioniert nichts.
3. Die Kompaktheit wird geschätzt
Viele positive Rückmeldungen zur Idee eines kleinen, übersichtlichen Sets:
„Als Anfänger ist es schön, dass man nicht sofort 20 Picks hat, durch die man sich arbeiten muss. Dieses Set hat genau das, was du brauchst, um zu beginnen.“
Das war auch genau meine Absicht. Keine Analyseparalyse, einfach loslegen.
4. Stärke ist nachweisbar
Niemand hat einen Pick gebrochen. Selbst nicht bei zu viel Kraft. Die FEA-Analyse stimmt, diese Picks sind stark.
Aber hier kommt das Aber: Stärke ist nicht alles.
Was muss wirklich anders sein
Okay, Zeit für das ehrliche Feedback. Und lass mich vorweg sagen: Das war keine Überraschung für mich. Ich hatte bewusst dickere Picks für die Haltbarkeit gewählt. Aber die Frage war: Wie viel Brauchbarkeit gibst du dafür auf?
Die Antwort: Mehr als ich wollte.
Problem 1: Parazentrische Schlüsselöffnungen sind eine Herausforderung
Das höre ich von mehreren Testern, die ABUS-Schlösser ausprobieren:
Was passiert:
Bei Schlössern wie dem ABUS 55/40, ABUS Titalium 65/35 oder BURG-WÄCHTER Karat ist das Schlüsselloch parazentrisch. Der dicke Hals des Picks nimmt so viel Platz ein, dass du:
- Nicht gut an die hinteren Pins kommst
- Den Pick nicht gut drehen kannst
- An die Seiten der Schlüsselöffnung kratzt
Ein Tester fasst es so zusammen: „Mit meinen Southord- und Sparrows-Picks kein Problem. Mit den GrimGo-Picks muss ich gegen die Schlüsselöffnung kämpfen.“
Problem 2: Zu wenig Bewegungsfreiheit
Bei Schlössern, bei denen man unter bestimmten Pins hindurch muss (wie dem ABUS MB84/40), entsteht ein Problem:
Die Kombination aus dickem Hals + breitem BOK-Spannungswerkzeug = zu wenig Platz. Du drückst versehentlich andere Pins zu weit nach oben. Und wenn du versuchst zu korrigieren, verlierst du die Sets auf den vorherigen Pins.
Es ist möglich, aber es kostet viel mehr Mühe als mit schmaleren Picks.
Problem 3: Arbeitsbereich zu kurz für komplexe Schlösser
Bei Schlössern mit 6 oder mehr Pins (wie dem Master 410 LOTO oder einigen europäischen Zylindern) ist der Pick einfach zu kurz:
Die Auswirkungen: Die hinteren Pins sind schwer zu erreichen. Und wenn der Pick dann auch noch feststeckt (was durch den dicken Hals passiert), musst du herumfummeln, um ihn loszubekommen. Dabei verlierst du oft deine vorherige Arbeit.
Vorschlag mehrerer Tester: „Mach den Arbeitsbereich etwa einen Zentimeter länger. Das würde die Handhabung enorm verbessern.“
Problem 4: Die Verarbeitung muss besser sein
Das höre ich von verschiedenen Seiten:
Scharfe Kanten: Nach längerem Gebrauch (15+ Minuten) beginnen die scharfen Kanten in deinen Fingern zu schneiden. Ein Tester hat sich sogar einen Schnitt zugezogen, als der Spannschlüssel wegschoot.
Das kann natürlich nicht sein. Ein Prototyp darf unpoliert sein, aber es darf nicht buchstäblich schmerzhaft sein, ihn zu benutzen.
Mehr Feedback zur Verarbeitung:
- Kunststoffgriffe fühlen sich angenehm an, haben aber scharfe Stellen, die man erst abschleifen muss
- Einige Picks kamen leicht verbogen an
- Die allgemeine Verarbeitung wirkt noch schlampig
Ein Tester hat seine Picks und Spannschlüssel selbst an einer Feile und einem Gasbrenner bearbeitet, um die scharfen Kanten zu entfernen. Das sagt genug aus.
Problem 5: Die Form des Griffs ist fragwürdig
Die Meinungen über die Griffform gehen auseinander:
- Einige finden sie funktional in Ordnung
- Andere würden sie lieber rund sehen, damit man in allen Positionen Kraft ausüben kann
- Die Größe und Dicke wird von mehreren Personen als „zu groß“ empfunden
Das ist wahrscheinlich teilweise persönliche Vorliebe. Aber es ist etwas, das man berücksichtigen sollte.
Was werden wir damit machen?
Gut, lassen Sie uns ehrlich sein, was dieses Feedback bedeutet.
Meine ursprüngliche Wahl
Ich hatte bewusst gewählt für:
- Dickerer Picks → stärker, weniger schnell kaputt
- Kürzerer Schaft → laut FEA-Analyse optimal für Stärke
- Robustes Material → widerstandsfähig gegen Anfängerfehler
Der Gedanke: „Lass Anfänger ruhig Fehler machen, ohne dass ihre Werkzeuge sofort kaputtgehen.“
Was mir das Feedback lehrt
Die Realität: Ein Pick, der nicht kaputtgeht, aber nicht gut auf europäischen Schlössern funktioniert, ist nicht das, was wir wollten. Anfänger sind genauso frustriert, wenn sie ein schwieriges Schloss nicht öffnen können, wie wenn ein Pick sich verbiegt.
Und da hat das Feedback wirklich etwas deutlich gemacht.
Die neue Priorität: Gebrauchstauglichkeit zuerst
Für Generation 2 drehe ich es um:
Für Generation 2 drehe ich es um:
Neue Designphilosophie:
1. Benutzerfreundlichkeit – Der Pick muss auf einer breiten Palette von Schlössern funktionieren
2. Langlebigkeit – Stark genug für den Gebrauch durch Anfänger, aber nicht auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit
Mit anderen Worten: lieber ein Pick, der gelegentlich biegt, aber immer funktioniert, als ein unbiegsamer Pick, mit dem man die Hälfte seiner Schlösser nicht öffnen kann.
Konkrete Anpassungen für Gen 2
Geometrie:
- Schmalerer Hals – mehr Platz in parazentrischen Schlüssellöchern
- Längerer Arbeitsbereich – Reichweite von mindestens 6-7 Pins
- Subtileres Profil – bessere Manövrierfähigkeit
Oberfläche:
- Alle scharfen Kanten abschleifen
- Gepolierte/geschliffene Oberfläche
- Griffe neu überdenken (möglicherweise runder)
- Bessere Qualitätskontrolle vor dem Versand
Material:
- Möglicherweise mit anderen Legierungen experimentieren für besseres Feedback
- Das Gleichgewicht zwischen Stärke und taktilem Feedback finden
Denn nicht alles muss anders sein:
Denn nicht alles muss anders sein:
- ✓ Kompaktes Set-Konzept (4 Picks, 6 Spannwerkzeuge)
- ✓ Fokus auf Anfänger
- ✓ Spannwerkzeuge (die gut funktionieren), aber vielleicht beidseitig machen
- ✓ Transparenter Ansatz und feedbackgesteuerte Entwicklung
Wichtige Nuance: Das aktuelle Set ist nicht „schlecht“ – es funktioniert gut für das, wofür es entworfen wurde (einfache Übungsschlösser). Aber ich möchte ein Set, das breiter einsetzbar ist.
Ehrliche Antwort: Ich weiß es nicht genau.
Was ich weiß:
Was ich weiß:
- Ich werde mich nicht beeilen – das muss gut sein
- Mehr als 50 Personen haben ein Prototyp, also kommt noch Feedback rein
- Ich werde Generation 2 auch wieder testen, bevor es offiziell wird
Erwartung: irgendwo zwischen Q4 2025 und Q1 2026. Aber es kommt, wenn es fertig ist.
Möchtest du selbst testen?
Der Prototyp ist weiterhin verfügbar. Und ja, du liest jetzt alle Rückmeldungen, sodass du genau weißt, worauf du dich einlässt. Dies ist kein poliertes Endprodukt – es ist ein funktionaler Prototyp, der für einfache Schlösser funktioniert, aber Einschränkungen bei komplexeren Anwendungen hat.
Das Angebot: Teste das Set, gib Feedback und erhalte (mehr als?) 15,00 € Rabatt auf Generation 2.
Sieh dir das GrimGo-Prototyp an
Hast du Fragen zum Feedback? Schreib mir gerne. Transparenz funktioniert in beide Richtungen.
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